Geräte

Haben Sie gewusst, dass …

  • vie­le Gerä­te in Büro und Haus­halt nie ganz aus­ge­schal­tet sind? Sie kon­su­mie­ren im Stand­by-Modus still und unbe­merkt Strom. Alle Gerä­te im Stand­by-Modus ver­brau­chen in der Schweiz zusam­men etwa 2 Mil­li­ar­den kWh jähr­lich. Das ent­spricht in etwa einem Vier­tel der Strom­pro­duk­ti­on des Kern­kraft­werks Gös­gen oder dem Strom­ver­brauch aller Fir­men und Haus­hal­te der Stadt Zürich! 
  • Kaf­fee­ma­schi­nen häu­fig rund 85% ihres Strom­ver­brauchs nur zum Erhalt der Wär­me verbrauchen?
  • neue gesetz­li­che Vor­schrif­ten zu Stand­by und AUS-Modus die Pro­ble­ma­tik etwas ent­schär­fen aber nicht lösen? Die ver­schärf­ten Grenz­wer­te erlau­ben eine maxi­ma­le Leis­tung im Stand­by und AUS-Modus von 0.5 – 1 Watt. In der Sum­me ist das aber immer noch zu viel. 

Alle Gerä­te mit einem Netz­teil glei­chen einem trop­fen­den Wasserhahn.

Ein­fach vom Strom tren­nen
Es lohnt sich, Com­pu­ter, Note­book und Dru­cker bei län­ge­ren Arbeits­pau­sen, über Nacht und am Wochen­en­de her­un­ter­fah­ren. Bild­schir­me kön­nen auch für kur­ze Pau­sen direkt am Gerät aus­ge­schal­tet wer­den. Auch zuhau­se ver­brau­chen Fern­se­her, DVD Play­er, Radio, Recei­ver, Spie­le­kon­so­le, Mikro­wel­le, Wasch­ma­schi­ne oder Tumb­ler Strom im Stand­by-Modus, genau­so wie jedes Han­dy-Lade­ge­rät, das stän­dig ein­ge­steckt ist.
Alle Gerä­te mit einem Netz­teil glei­chen einem trop­fen­den Was­ser­hahn. Der Grund dafür ist der Trans­for­ma­tor. Er ver­braucht Ener­gie, auch wenn das Gerät nicht genutzt wird. Des­halb soll­ten unge­nutz­te Lade­ge­rä­te oder ande­re Netz­tei­le immer vom Strom­netz getrennt wer­den, ent­we­der indem Sie den Ste­cker zie­hen oder eine schalt­ba­re Ste­cker­leis­te ver­wen­den. Beach­ten Sie dabei, dass in allen Abschalt­hil­fen, ins­be­son­de­re den elek­tro­ni­schen, «Graue Ener­gie» aus der Her­stel­lung steckt. Beschaf­fen Sie also nur so vie­le Abschalt­hil­fen wie Sie wirk­lich benö­ti­gen und nut­zen Sie die­se so lan­ge wie möglich.

Grund­sätz­lich soll­ten die meis­ten Gerä­te ab einem Alter von mehr als 10 Jah­ren durch ein effi­zi­en­te­res Gerät ersetzt und nicht mehr repa­riert werden.

Ein­fach repa­rie­ren
Bei älte­ren oder defek­ten Elek­tro­ge­rä­ten stellt sich oft die Fra­ge, ob die­se repa­riert oder ersetzt wer­den soll­ten. Einer­seits kann durch eine Repa­ra­tur graue Ener­gie aus der Her­stel­lung des Geräts ein­ge­spart wer­den, ande­rer­seits sind neue Gerä­te oft viel effi­zi­en­ter als die älte­ren und spa­ren dadurch mehr Ener­gie ein. Ob sich eine Repa­ra­tur bei einem grös­se­ren Defekt lohnt, hängt vom Alter des Geräts, den Repa­ra­tur­kos­ten und der tech­ni­schen Ent­wick­lung von Neu­ge­rä­ten ab. In vie­len Fäl­len soll­ten Gerä­te ab einem Alter von mehr als 10 Jah­ren durch ein effi­zi­en­te­res Gerät ersetzt und nicht mehr repa­riert wer­den (aus­ser Tumb­ler und Back­ofen > ca. 15 Jahre).

Ein­fach inef­fi­zi­en­te Gerä­te erset­zen
Wer­den älte­re Gerä­te ersetzt, so soll­te dar­auf geach­tet wer­den, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge, effi­zi­en­te Gerä­te zu beschaf­fen. Die­se sind in der Anschaf­fung zwar oft­mals etwas teu­rer, spa­ren aber über die gesam­te Nut­zungs­dau­er mehr Geld und sind bes­ser für die Umwelt. Mit­hil­fe der Ener­gie­eti­ket­te oder der Web­site Top­ten erfah­ren Sie, wel­ches die effi­zi­en­tes­ten Elek­tro­ge­rä­te sind.